TAG 1 im HiLa 2018

12 Uhr an einem Mittwoch. Was mache ich da? Natürlich, ich stehe vor einem Absperrband und warte auf den Countdown. Wow, noch ganze zwei Stunden. Warum ich trotzdem schon da bin? Ich hab  mir natürlich schon vorher mit meinen Mädels mein Lieblingszelt ausgesucht und bin bereit, um im Vollsprint dieses zu besetzen. 10,9,8,7,6,5,4,3,2,1 und los, das Hila 2018 ist eröffnet.

Nachdem ich mich in meinem Zelt eingerichtet und meine Betreuer kennengelernt habe,  geht es darum, auch den unvergleichlichen Lagerplatz in NK zu erkunden und das gesamte Team dieses Jahres kennenzulernen, indem wir Zeltweise von Station zu Station laufen und immer wieder aufs Neue irgendein Spiel spielen. Klingt langweilig? – Pustekuchen. Spielen im Zeltlager ist nun mal nicht mit Spielen in der echten Welt zu vergleichen, irgendwie schockt es hier immer mindestens 38 Mal mehr.

So, nun weiß ich Bescheid über Alles und Jeden im Hila und es kann richtig losgehen. Also so richtig richtig. Langsam lebe ich mich wieder in den Zeltlageralltag ein – um 18.00 Uhr gibt es Abendbrot, nachdem wir zum neuen und zu altbewährten Lagertänzen in der Sonne ein bisschen geschwitzt haben. Ist das schön. Essen ist zu Ende – ich hab jetzt ein bisschen Freizeit – Zeit, in der ich mit alten und neuen Bekannten chillen und schnacken kann, Runde spielen, den Ausblick über die Ostsee genießen, Fußball oder natürlich auch Werwolf spielen kann. Unnnnd weiter geht es. Zur Prime-Time geht die Abendshow, 1,2 oder 3 los, die wir alle irgendwie aus dem Fernsehen kennen. Ist das genial – das Wetter ist auch jetzt am Abend noch so gut, dass wir diese auf dem Basketballplatz spielen können, was es nochmal genialer macht.

Gibt es eigentlich einen Gewinner bei dem ganzen Spaß? Puh, keine Ahnung – wahrscheinlich schon, aber am Ende ist das auch egal egal egal, der Spaß zählt.

Ob der Tag jetzt vorüber ist? Oh nein, nach der Show ist sogar noch genug Zeit, um das erste Lagerfeuer in diesem Jahr zu entfachen. Wieder ein bisschen freie Zeit. Und mit frei meine ich wirklich frei, dieses Zeltlager-Gefühl von kompletter Freiheit. Ich merke, ich bin angekommen.

Angekommen in meiner zweiten Heimat, der schönsten Zeit im Jahr, dem Hila.

Gute Nacht und liebe Grüße an die normale, langweilige Welt da draußen.

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